Hinweis zu den Bildern: Natürlich fotografieren wir unsere Schützlinge gesichert und mit Leine, schliesslich haben wir es mit ehemaligen Jagdhunden zu tun. Für ausgewählte Bilder erlauben wir uns jedoch die Leine weg zu retuschieren.

Fotografie: Claudia Portmann-Caminada

Mani

Rasse:                   

Geschlecht:

Alter:

Grösse:

Galgo Español

Rüde

08.2017

68 cm

Mani wurde von seinem Jäger unterernährt und in einer schlechten körperlichen Verfassung direkt in der Auffangstation Proa in Madrid abgegeben; er hatte für den stattlichen Rüden keine Verwendung mehr.

Mani, der Lausbube.

Sein Körper erzählt uns eine traurige Geschichte: Mani ist unterernährt, schlecht bemuskelt und hat Zahnstein, ausserdem ist er mit zahlreichen Narben übersät.

Zu Beginn zeigt sich der fünfjährige Rüde noch unsicher und nervös. Wenn er etwas Neues bzw. etwas Unbekanntes sieht oder erlebt, kann er auch bellen. Seit dem Tag nach der Ankunft hier in der Schweiz macht der tolle Galgo Fortschritte und geniesst sein neu gewonnenes, geregeltes Umfeld und vor allem die regelmässigen

Mahlzeiten (da wird man schnell zu seinem besten Freund).

Seine Rutenspitze liegt bis zum Knochen frei, deshalb trägt er zurzeit einen Verband, der die offene Stelle polstert und schützt. Die Chancen stehen gut, dass die Wunde ohne chirurgischen Eingriff verheilen wird.

Geht man mit Mani spazieren, ist er vorsichtig, aber auch neugierig und läuft ganz passabel an der Leine. Allerdings ist schon jetzt klar, dass er seinen Jagdinstinkt nicht verloren hat, das darf nicht unterschätzt werden.

Wir wünschen uns für Mani verständnisvolle, liebe Menschen, die ihm für sein Erlebtes empathisch begegnen, ihm gleichzeitig die nötige, konsequente Führung bieten können. Denn Mani ist ein Lausbube, der seinen eigenen Willen hat und schon mal eine Wohnung oder Haus neu gestaltet und Decken, Gegenstände oder Möbel  umdekoriert…

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